Heute in der Wendy: Der Herbst im Röhrchen oder Lime Crime Pumpkin

Guten Tag die Damen,

ich scheue mich davor, Bestellungen im Ausland zu tätigen, insbesondere wenn es um horrende Versandkosten und mögliche Zollbesuche geht. Schwach wurde ich als der US-Shop Dolls Kill letztens eine Aktion hatte, bei der auch international keine Versandkosten anfielen. Außerdem gab es einen dicken Rabatt auf den Lime Crime Velvetine in der Farbe Pumpkin, den ich schon seit einiger Zeit angeschmachtet habe. 15 Dollar für einen der Velvetines inklusive Versand? Da konnte ich nicht widerstehen! Lobend sei an dieser Stelle übrigens erwähnt, dass ich an einem Montag Abend meine Bestellung getätigt habe und sie bereits am Freitag derselben Woche bei mir ankam!



                                       



Kommen wir zu den harten Fakten. Eine detaillierte Beschreibung der Verpackung lasse ich an dieser Stelle weg, wir haben ja alle Augen im Kopf. Deshalb nur so viel: Das Röhrchen fühlt sich angenehm wertig an, schließt ohne Gematsche und ich mag die leichte Milchglasoptik gern. Das Produkt an sich riecht leicht süßlich, was ich aber nur wahrnehme, wenn ich die Nase über das Röhrchen halte, während des Tragens fällt mir der Geruch nicht auf.

Auftrag

Aufgetragen wird die leicht cremige Textur mithilfe eines ordinären Schwammapplikators, der sich in Form und Material nicht von den meisten anderen Lipglossschwämmchen unterscheidet. Die Anwendung ist allerdings tricky und ich bin weit entfernt von einem perfekten Auftrag. Ich nehme aber an, dass das reine Übungssache ist. Die Textur trocknet sehr schnell matt an und lässt sich dann nur schwer korrigieren, man hat also genau einen Versuch! Ich habe übrigens vorsichtig versucht, mit Wattestäbchen und etwas Mizellenwasser die Kontur etwas akkurater hinzubekommen und in der Nahaufnahme sieht man davon leichte Schlieren. Aus normaler Entfernung fallen die kleinen Unregelmäßigkeiten aber kaum auf.
Weiterhin ist es wichtig, eine sehr dünne Schicht aufzutragen, denn sonst wird es im Laufe des Tages irgendwann bröselig, wie ich herausgefunden habe, als ich an einer Stelle mit einer weiteren Schicht ausgebessert habe.



                               



Farbe und Finish

Lime Crime beschreibt Pumpkin als "Brick Red", an mir wirkt die Farbe wie erwartet etwas orangestichiger und je nach Lichtverhältnissen variiert das Orange-Rot-Braun-Spektrum etwas stärker in Richtung der einen oder anderen Farbe. Etwas dunkler ist die Farbe in Wirklichkeit allerdings, es ist mir einfach nicht möglich, Pumpkin absolut farbecht abzulichten. Mein Handy macht immer ein dunkles Rot aus der Nuance, mit der Kamera stimmt die Tönung, aber sie ist wie gesagt etwas dunkler. Mich erinnert die Farbe jedenfalls tatsächlich extrem an die Schale des Hokkaido-Kürbis.
Das Finish ist matt, wirklich matt und überhaupt kein Vergleich zu irgendeinem meiner herkömmlichen matten Lippenstifte, die einschließlich des matten MAC-Finishs alle mindestens einen ganz subtilen satinierten Effekt haben. Die extreme Mattheit hat zur Folge, dass meine recht ausgeprägten Lippenfältchen natürlich nicht besonders kaschiert werden. Ich habe allerdings mit einer schlimmeren Betonung - auch von Hautschüppchen - gerechnet. Ich denke, hier zeigt sich ein Vorteil der sehr dünnen Schicht, die man für einen deckenden Auftrag benötigt, denn so manches dickeres Cremefinish betont Unebenheiten stärker als der Velvetine (Hallo Maybelline Coral Flourish, ich meine z.B. dich!).



Lippenkontur auf einer Seite natürlich verkackt.


Tragegefühl und Haltbarkeit

Hand aufs Herz: Kein Mensch erwartet von einem Liquid Lipstick ein pflegendes Tragegefühl. Es fühlt sich auf den Lippen genau so an, wie es aussieht: Ein wenig trocken, aber eben in dünner Schicht. Daran muss man sich gewöhnen, dann sieht man jedoch auch die Vorteile: Absolut kein klebriges Gefühl, keine Ränder an Gläsern oder Männern (höchstens an Kindern, wenn die einem die nasse Sabberschnute aufdrücken), toll! Nach dem Abschminken muss aber eine ordentliche Portion Pflege auf meine Lippen.
Dementsprechend gestaltet sich auch die Haltbarkeit. Ich habe durch Reden, Trinken oder fettfreie Snacks auch nach Stunden wenig bis keine Abnutzungerscheinungen gesehen. Fettiges Essen hingegen übersteht die Farbe weniger gut, aber welches Lippenprodukt schafft das? Im Lippeninneren löst sich durch das Fett die Farbe (dementsprechend ist Ölreiniger zum Abschminken des Liquid Lipstick sehr empfehlenswert), man kann die Farbe vorsichtig auffüllen, es gilt aber auch hier das Gesetz der möglichst dünnen Schicht, um ein Abbröckeln zu vermeiden.



Andere Lichtverhältnisse, da andere Uhrzeit.



So sieht das ganze nach einem Bauernfrühstück aus. In der Nahaufnahme sieht man auch ein paar kleine Lücken an der Oberlippe, die ich in natura aber nicht mal bemerkt habe. Bis zum Essen hatte ich Pumpkin fünf Stunden auf den Lippen und trotz Tee und Wasser sah er Top aus. Nach dem Essen habe ich vorsichtig nachgelegt und die Farbe hat dann sogar einen Zahnarzttermin überlebt.

Fakten, Fakten, Fakten

Woher? - Internet, z.B. via Lime Crime direkt oder Dolls Kill (wo der Velvetine heute - 29.01. - sogar nur noch 10,50$ kostet!) 

Wie viel? - regulärer Preis 20$, momentan aber auch bei LC selbst reduziert.

Inhalt? - 2,6ml, laut LC vegan und ohne Tierversuche in den USA hergestellt.

Gleich Farbe, anderer Mund - Blushaholic (So rot ist die Farbe an mir absolut nicht!)

Fazit: Ich liebe meine neue Errungenschaft und würde sie am liebsten ständig tragen, aber das wäre dann doch zu viel für meine trockenen Lippen.

Am Montag wird es einen Gesamtlook mit Pumpkin geben, deshalb gibt es heut nur Nahaufnahmen von meinen Kürbislippen.

So long,


 
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Schminken mit Schlupflid II: Die falsche Lidfalte



                           


Guten Tag die Damen,

vor einiger längerer Zeit habe ich meinen ersten Artikel zum Thema Schlupflider schminken veröffentlicht, in dem es um die grundlegenden Werkzeuge, Techniken und Probleme ging. Eigentlich sollte der nun folgende Artikel schon vor vielen Wochen veröffentlicht werden, aber zwei Fotoversuche sind kläglich gescheitert. Egal, besser spät als nie, oder?

Die falsche Lidfalte ist gefühlt die am meisten verbreitete Schminktechnik, die ich an Schlupflidern so sehe. Sie basiert in der Hauptsache darauf, durch einen Schatten eine Art künstliche Lidfalte zu simulieren, während das bewegliche Lid aufgehellt und damit betont wird. Ab und zu schminke ich meine Augen auch auf diese Weise, ich finde aber nicht, dass die Technik für stark hängende Oberlider besonders kaschierend wirkt. Aber seht selbst zunächst ein Vorher- und Nachher-Bild.






Man darf sich allerdings nicht davon täuschen lassen. Dass mein Auge geschminkt viel gelifteter aussieht, das liegt zum großen Teil daran, dass ich einfach nicht in der Lage war, zwei mal die exakt gleiche Pose einzunehmen.


Schritt 1

Der erste Schritt besteht selbstverständlich darin, eine Basis für das folgende Augenmakeup zu schaffen. Auf dem linken Bild oben habe ich mein Auge bereits mit meinem Primer und dem Color Tattoo in Creme de Nude ausgeglichen. Darüber verteile ich auf das komplette Oberlid bis zur Braue einen matten, hautfarbenen Lidschatten (Foxy), damit sich die dunkleren Farben sanft und gleichmäßig verblenden lassen.


Schritt 2 

Nun nehme ich mit meinem Blendepinsel einen hellen matten Taupeton (Naked 2) auf und verteile ihn über meiner Lidfalte. Um die richtige Stelle zu finden, in der man den Schatten beginnt, fühlt ihr am besten mit dem sauberen Pinsel erst einmal vor, wo euer Knochen der Augenhöhle genau verläuft. Viele empfehlen, geradeaus in den Spiegel zu schauen und den Pinsel dann genau unter besagtem Knochen anzusetzen, um die richtige Position des Schattens zu ermitteln. Ich persönlich neige den Kopf lieber ein wenig nach hinten und schaue dann nach unten in meinen Schminkspiegel.






Den Pinsel setze ich zunächst außen an, um dort das intensivste Ergebnis zu erreichen. Dann blende ich die Farbe unter der Knochenkante entlang nach innen, verblende alles mit dem matten Hautton und baue die Farbe dann bei Bedarf noch etwas auf. Außerdem trage ich mit einem kleineren, spitzen Pinsel etwas der Farbe am äußeren Drittel des unteren Wimpernkranzes auf und verbinde die Linie mit dem oberen Schatten. Dabei ist das alles wirklich noch subtiler Effekt.





Schritt 3

Mit dem gleichen Pinsel nehme ich nun eine Prise eines matten, dunkelbraunen Lidschattens (Faint) auf, um die vorbereiteten Schatten, insbesondere am unteren Lid und dem äußeren Teil der simulierten Lidfalte, noch etwas zu intensivieren - außerdem betone ich den äußeren Winkel des beweglichen Lides noch. Auch hier gilt es, die Farbe sanft aufzubauen und zu verblenden - nachlegen kann man jederzeit, wegblenden ist schwieriger.
Nun tupfe ich mit den Fingern (oder einem flachen Pinsel) den hellen, schimmernden Lidschatten (Venus) auf das bewegliche Lid und den Augeninnenwinkel und verblende alles ineinander. Hier achte ich darauf, vom Braun ins Helle zu blenden, um so wenig Schimmer wie möglich auf den Schatten zu übertragen. Man sieht aber auf dem Bild, dass man den Transfer nicht gänzlich verhindern kann.






Zuletzt bleibt nur noch, die Wimpern zu biegen und kräftig zu tuschen et voilà! 


Wie mir das Ergebnis gefällt

Ich habe es ja bereits eingangs erwähnt: Ich habe meine Probleme mit der Technik. Man sieht das aufgehellte bewegliche Lid kaum und der schmale Streifen, der sichtbar ist, wirkt im Kontrast zum dunklen Schatten eher noch drückender. Frauen mit weniger stark hängendem Lid setzen den Schatten häufig weiter oben an und tragen den hellen Lidschatten auch auf die leicht hängende Partie. Das funktioniert bei mir aber absolut nicht sinnvoll. Ebenso wenig wie den Schatten wie oft zu sehen (z.B. in Wonderwalls Video zum Thema) nicht über das ganze Auge, sondern nur im äußeren Teil zu setzen. Da mein Lid so stark hängt, bekomme ich dann keinen Verlauf in meine natürliche Lidfalte hin, sodass ich den Schatten, zwar schwächer, aber auch bis ins innere Auge ziehe.






Diese tiefe Falte ist übrigens die natürliche Begrenzung meines 'beweglichen' Lides. Der helle Bereich darüber verschwindet, wie man auf den Bildern bei offenem Auge sieht, völlig unter der hängenden Partie. Ihr versteht mein Problem?
Für Menschen mit leichten Schlupflidern ist diese Variante aber sicherlich eine praktikable Variante, um die Augen etwas zu betonen und größer wirken zu lassen. Ich mag an der Technik in jedem Fall, dass man wenige Dinge braucht, um das Make Up zu schminken: Es reichen theoretisch zwei Pinsel und vier Lidschatten. Auf Reisen geht es noch minimalistischer, indem man z.B. das Catrice Kontur-Kit benutzt, um den hellen schimmernden und den hellen taupebraunen Lidschatten zu ersetzen, während das normale Puder die Blendefunktion übernehmen kann. Dann braucht man lediglich einen matten braunen Lidschatten dazupacken und man ist ausgestattet.

Ich für meinen Teil werde mir einen etwas kleineren Blendepinsel zulegen, um auszutesten, ob ein schmalerer Schatten bei meiner Augenform besser wirkt.


Zutatenliste



  


Ich schätze die Naked Basics als Palette für Schlupflider wirklich sehr, weil man im Zweifel keinen zusätzlichen Lidschatten mehr braucht. Wie oben erwähnt, kann man allerdings auch zum Teil Teintprodukte zweckentfremden, andere Nudepaletten, wenn sie matte Lidschatten enthalten, funktionieren sicher ähnlich gut. Ich gebe auch zu, dass ich für das helle Oberlid in der Regel nicht Venus benutze, sondern einen wärmeren hellen Ton, ich wollte aber demonstrieren, dass wirklich wenige Produkte ausreichend sind. 


Wie schminkt ihr anderen Schlupflidgeplagten eure Augen am liebsten? Mögt ihr diese Technik?

So long,


   
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FotD: Olive und Koralle

Guten Tag die Damen,

klappt ja super mit meinen Zeitmanagementvorsätzen. Aber ich werde nicht aufgeben, denn ich habe noch einiges an neuem Spielzeug, das ich Euch zeigen möchte. Heute geht es los mit einem Make up, für das ich unter anderem die Vice 4 von Urban Decay verwendet habe.






Ich bin übrigens unglaublich erleichtert, dass meine Haut nun - zwar ganz langsam - aber immerhin abheilt. Da macht das Schminken und Fotografieren wieder etwas mehr Spaß.

Auf den Augen trage ich als Rahmen ein taupe-braunes Gemisch, das aus Naked 2 und Faint aus der Naked Basics besteht. Danach hab ich aufs bewegliche Lid einen einst limitierten Cremelidschatten von Kiko aufgetragen. Der Supreme Eyeshadow in der Farbe Exquisite Jasper Green ist ein schmutziges Grün, von dem ich dachte, dass es sich wunderbar als Grundlage für den oliv-güldenen Crowbar aus der Vice 4 eignen könnte.






Also habe ich den Cremelidschatten auf dem beweglichen Lid verteilt und Crowbar darüber getupft und leicht in das matte Braun über der Lidfalte geblendet. Leider hat Crowbar dabei seinen goldigen Einschlag arg eingebüßt und verstärkt eher die dreckige Farbe seiner cremigen Basis. Das gefällt mir zwar zu meiner Augenfarbe auch sehr gut, ich werde aber definitiv noch einen Versuch starten, Crowbar so aufs bewegliche Lid zu bringen, wie er im Pfännchen aussieht.

Was immer Ihr über das Krümeln der glitzrigen Lidschatten aus der Vice 4 gehört habt, stimmt. Es war ein Kampf mit dieser Schönheit, denn selbst, wenn ich die Augen als erstes schminke, verklebt sich der enorme Fallout wundervoll mit meinem währenddessen einwirkenden Sonnenschutz. Wie dem auch sei, als Highlight im Innenwinkel habe ich Bones benutzt und am unteren Wimpernkranz trage ich Delete (beide ebenfalls aus der Vice 4), der im Gegensatz zum bisweilen ein wenig stumpf wirkenden Faint einen ganz leichten Schimmer mitbringt, was ich am unteren Lid stimmiger finde.






Auf den Wangen trage ich den Bronzer aus der Catrice Hip Trip LE und als Blush Coralista. Ehrlich gesagt habe ich heut morgen im Halbschlaf überhaupt nicht nachgedacht, denn eigentlich wollte ich Rockateur zu den Augen kombinieren. Und dann habe ich als weitere clevere Entscheidung Coral Flourish von Maybelline aufgetragen, der viel weniger orangestichig ist als Coralista. Im Gesamtlook stört mich das ein wenig, aber auch nicht so sehr, dass ich mich deshalb noch mal ab und neuschminken würde.






Ich mag diese warmen Grün-Gold-Dreck-Farben ja besonders in Kombination zu meiner Brille total gern. Das nächste mal aber bitte wieder mit orangigeren Lippen! Immerhin hat das Textmarkerkorall mir jetzt Lust auf den Frühling gemacht.



So long, 


 
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Extras in der Dezember-Wendy

Guten Tag die Damen,

ich möchte keine der typischen Monatsrückblicke oder -favoriten  einführen, sondern den abgeschlossenen Monat viel mehr dafür nutzen, meinen Konsum zu reflektieren: Was habe ich gekauft, was habe ich geleert, was habe ich besonders häufig benutzt (denn mal ehrlich...monatlich wechselnde Favoriten sind vielleicht....Definitionsfrage?) und euch vielleicht einige Produkte kurz vorzustellen, die noch keinen großen Auftritt hatten.


Im Dezember habe ich traditionell wenig Zeit, da neben der Besorgung und Verpackung von Weihnachtsgeschenken der Geburtstag meines Sohnes ansteht und geplant werden will. Die Feiertage verbringen wir außerdem im Kreis der Familie, da ist keine Zeit zum Bloggen. Wenn es doch nur eine Vorblogg-Funktion gäbe ;). Bisschen was eingekauft habe ich aber trotzdem. Lasset die Spiele beginnen!

Offiziell der Tonne übergeben habe ich

 

                                                                                        



...das Mineral Veil von Bare Minerals. Mochte ich als leichten Weichzeichner gerne, ist aber nix Mattierendes. Leicht trockene Haut profitiert sicher davon, da sich das Puder nicht unschön auf der Haut absetzt.  Das Döschen habe ich benutzt, um einen Teil meines neuen losen Puders darin abzufüllen, weshalb es auch nicht buchstäblich in den Müll wandert.

...den Velvet Finish Concealer von Catrice. Heller und neutraler als die Liquid Camouflage, aber eben auch weniger deckend. Habe ich mir nicht nachgekauft - ich hoffe auf die neue Nuance, in der die Liquid Camouflage ins Sortiment kommen soll.

...den grünen Coverstick von Maybelline. Mag ich nicht besonders, auf meiner Haut blendet sich die grünliche Tönung schnell weg oder man sieht das cremige Produkt. Ich komme besser klar mit dem grünen Korrektor von Chrimalux.

...die Glamour Doll Curl & Volume Mascara fand ich schrecklich und habe sie lange nicht benutzt. Jetzt ist sie zwar soweit angetrocknet, dass sie ein weitaus besseres Ergebnis macht, aber dafür auch schon so alt, dass ich sie mir nicht mehr guten Gewissens auf meine empfindlichen Augen schmieren will. Die Haltbarkeit war ebenfalls eine Katastrophe.

 Dafür neu an Bord sind

  

                                           



...das NYX Studio Finishing Powder hat mich tatsächlich überrascht. Es mattiert meine Haut tatsächlich recht lange ohne zu pudrig-stumpf auszusehen. Ich habe es erst seit drei Wochen, der erste Eindruck lässt aber Positives hoffen. Die Leistung des Produktes gefällt mir besser als das Blot Powder von MAC. Allerdings ist es unterwegs unpraktisch (denn wirklich den ganzen Tag mattiert es auch nicht) und das Sieb, aus dem man das Puder entnimmt hat fragwürdig große Löcher. Zum Reisen habe ich mir daher einen Teil in die verschließbare Dose des Mineral Veils umgefüllt.

...vielleicht DER Klassiker von Benefit, die They're real! Mascara, gab es als Miniatur in einer Zeitschrift (die ich bis heute nicht gelesen habe. Ich kann diesen Frauenmagazinen einfach nix abgewinnen). Das Ergebnis an meinen Wimpern ist nicht so umwerfend, dass ich das Geld für die volle Größe ausgeben würde. Ich kann nur eine Schicht auftragen, weil sich andernfalls Klümpchen an meinen Wimpernspitzen bilden. Außerdem finde ich das Bürstchen nicht besonders angenehm am Auge.

...der Colorblast Lack in der Farbe Shamrock von Orly war ein Spontankauf bei TK Maxx. Momentan trage ich ihn solo, da sollte man durchaus drei Schichten einplanen. Empfehlenswert ist es sicherlich, einen Farblack darunter zu tragen. Der holografische Glitter ist jedenfalls wunderschön und das Lackieren unproblematisch.

...der Luminous Shine Lidschatten von P2 in der Farbe sunset glimmer. Eine wunderschöne Farbe, die wie der Name hoffen lässt, schön leuchtet statt grob zu glitzern. Auch sonst ist der Lidschatten qualitativ tadellos: Gibt satt Farbe ab, lässt sich einfach verblenden und verblasst bei mir auf meinem Base-Duo nicht.



sunset glimmer - The Huntress - Amber Moon



...schon wieder die Camouflage von Catrice. Ich musste aber feststellen, dass Light Beige echt nicht mehr geht farblich. Ich hoffe echt darauf, dass die neue Nuance heller und weniger orange antrocknet!

...der Ultimate Ozone Multipurpose Primer von Urban Decay stand schon seit längerem auf meiner Wunschliste. Meine Lippen sind relativ trocken und ich habe seit jeher ausgeprägte Fältchen auf der Unterlippe, was Lippenstifte schnell unschön aussehen lässt. Der Primer soll eine ausgleichende Unterlage schaffen und Lippenstifte länger haltbar machen. Ich habe ihn erst zwei mal verwendet, der erste Eindruck ist jedoch gut. Das Tragegefühl ist zuerst etwas merkwürdig, stört aber nicht. Matte Lippenfarbe sieht eindeutig besser auf dieser Grundlage aus, für ein umfassendes Fazit muss ich noch ein wenig testen.



                                                    



...eigentlich wollte ich am Counter nur den Primer kaufen, doch als ich sah, dass sie noch eine handvoll Vice 4 Paletten vor Ort hatten, habe ich meine Geldgeschenke zu Weihnachten spontan in das hübsche Teil investiert. Ich besitze sie erst wenige Tage und habe noch lange nicht alle Farben benutzt. Ganz verliebt bin ich allerdings in Bitter, den matten Orange-Braunton, weiterhin mag ich Underhand und C-Note bisher sehr gerne. Wie man ja in jeder ausführlichen Review lesen kann, sind die glitzernden Töne nicht problemlos zu verarbeiten, da sie recht stark krümeln. Ich muss mich noch intensiver mit den vielen Farben beschäftigen, um den Dreh herauszubekommen. Ich habe ums Verrecken keine brauchbaren Swatchfotos hinbekommen, deshalb verweise ich hier mal auf Melanies Post, die eine schöne Übersicht über alle enthaltenen Nuancen erstellt hat. Schaut euch unbedingt auch ihre Looks mit der Palette an!

...Von meinem Mann habe ich mir zu Weihnachten das Nocturnal Cat Eyes To Hypnotise Set, bestehend aus dem Lidschatten The Huntress und dem Rock'n'Kohl in Amber Moon, gewünscht. Ein wundervolles Set! Der Lidschatten mit intensivem bronze-goldigem Glitzer, der Kajal etwas kupfriger ergänzen sich beide toll. Den Lidschatten empfehle ich tatsächlich, gemäß Charlotte Tilburys Empfehlung mit dem Finger aufzutragen und dann zu verblenden, so kommt der Glanz besonders intensiv raus. Der Kajal ist absolut großartig: Cremig weich und trotzdem haltbar.

...außerdem und nicht im Bild, weil ich es noch in irgendnem Schminktäschchen liegen habe, das Color Tattoo in Eternal Gold. Ich wollte Weihnachten klassisch in gülden-rot auftreten und als Base einen goldenen Cremelidschatten verwenden. Ich hatte Probleme, die Farbe gleichmäßig aufs Lid zu bringen, als Grundlage für einen weiteren Lidschatten aber völlig in Ordnung. Ebenfalls für Weihnachten geplant waren falsche Wimpern, weshalb ich mir einmal Single Lashes von Essence und einmal Half Lashes von P2 gekauft habe. da ich jedoch bereits beim Anbringen grandios gescheitert bin, kann ich nix zu denen sagen.


Auf Lidern, Wangen und Lippen besonders oft benutzt habe ich


...auf den Augen die Naked Basics und als Farbtupfer die Zoeva Rose Golden, aber auch die Lidschatten aus der Sleek See you at Midnight Palette.

...ich bin sehr angetan von Sleek Antique und Sahara, beide habe ich sehr häufig getragen.

...MAC Stone trug ich gerne, aber auch Astors Elegant Nude und Flirt Natural.


Besonders interessant fand ich diesen Monat


...zwischen all den tollen Weihnachtsgewinnspielen gab es im Dezember vor allem tolle Looks zu bestaunen. Besonders gelungen fand ich Melanies Silvesterlook. Aber auch Annas Augenmakeup fand ich sehr gelungen. Melanie und Carina interpretieren Adeles Make Up, beide wunderschön! 

Außerdem gibt es bei Miss von Xtravaganz den Sammelpost zu ihrer letzten Daily-vs-Xtravaganz-Blogparade mit dem Thema Kupfer-Schwarz. Meine Teilnahme könnt ihr hier noch einmal unter die Lupe nehmen.

Ich liebe die fünf Dinge, die Heli zu einem Thema zusammenträgt. Dieses Mal ging es um fünf Dinge, die mit Sicherheit nicht nur sie beim Parfumeriebesuch ärgern. 


Ich hoffe, ihr seid alle frohen Mutes in das neue Jahr gestartet,

So long,






 

 

 

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