Heute in der Wendy: Astor Lipcolor Butter Matte (Cheeky Girl, Vivid Divine)

Guten Tag die Damen,

nachdem ich meine Unlust an Reviews im letzten Post verkündete, geht es heute direkt mit der nächsten weiter. Und dann schon wieder ein Produkt, das derzeit auf allen Blogs zu sehen ist, sehr konsequent, oder? Nun aber Vorhang auf für die matten Lipbutters von Astor!






Mit matter Lippenfarbe bekommt man mich ja immer, obwohl ich recht auffällige Lippenfältchen habe. Gerade bei knalligen Nuancen finde ich glossige Texturen auf meinen Lippen mittlerweile nicht mehr so schön. Als es dann noch eine Kaufe-drei-bezahle-zwei-Lipbutters-Aktion gab und ich deprimiert war, weil ich mich endlich dazu entschlossen hatte, mir Barbeque aus der Mac Toledo-Kollektion zu kaufen, welcher aber natürlich schon ausverkauft war (MAC LEs sind halt einfach nix für entscheidungsschwache Menschen wie mich), musste ich diesen Frustkauf tätigen und entschied mich für die matten Stifte in den Farben Cheeky Girl und Vivid Divine. Da mir die anderen beiden Farben nicht zusagten, entschied ich mich zusätzlich für Flirt Natural aus der Ultra Vibrant-Serie der Lipbutters. Aber zurück zu den heutigen Protagonisten.




Ja, schon benutzt....so ist das Leben!



Die Farben

Vivid Divine ist hier vermutlich einfacher zu beschreiben: Ein blaustichiges, aber für meinen Geschmack noch nicht zu knalliges Pink. Cheeky Girl ist da etwas schwieriger zu kategorisieren. Bei mir ist es je nach Licht ein deutliches Orange (Tageslicht) oder ein Pink-Orange-Mix (kühleres Kunstlicht). Ich habe allerdings auch schon Tragebilder gesehen, auf denen er eindeutig warm-rot wirkte, hier muss man also testen.



Tragebilder Vivid Divine // links unten: kurz nach dem Auftrag // rechts unten: ca. 5 Stunden nach Auftrag und ohne Nachziehen.



Auftrag und Textur

Beim ersten Auftrag war ich etwas enttäuscht, denn beide Stifte glitten nur mit Mühe über die Lippenhaut. Seitdem die Stifte sich jedoch das erste Mal durch den Hautkontakt etwas erwärmt haben, lassen sie sich geschmeidiger auftragen. Die typische Astor-Lipbutter-Spitze mag ich für die Oberlippe sehr gerne, hier bekomme ich schnell ein präzises Ergebnis. Für die Unterlippe mag ich die Form nicht so gerne, das liegt aber möglicherweise an meiner etwas undeutlichen Unterlippenkontur. Wie dem auch sei, die sachgemäße Benutzung ist trotzdem gut zu bewerkstelligen. Die Farbabgabe ist satt und gleichmäßig: Ein bis zweimal über die Lippen fahren und die Farbe sitzt. I like! Dabei legt sich die Farbe sehr dünn auf die Lippen, das Tragegefühl ist sehr speziell. Nicht wie 'Nichts', weder bröckelig-trocken wie sich die matten Lippenstifte von Wet'n'Wild oder Catrice zum Teil anfühlen, noch cremig-schwer. Sie trocknen dementsprechend auch nicht komplett an, jedoch lässt sich die Farbe auf den Lippen auch nicht groß hin- und herschieben.
Wie die Textur vermuten lässt, ist das Finish nicht trocken-matt, sondern vielleicht eher als satiniert zu bezeichnen, keine Schimmerpartikel und kein großer Glanz, aber eben nicht supermatt. Gepflegte Lippen sind, auch wenn die Stifte nicht extrem antrocknen, ein Muss. Da sie die Lippen so dünn umhüllen, sieht man jeden Hautfetzen und auch Lippenfältchen werden nicht gerade ausgeglichen, was denke ich auch niemand erwartet von einer Textur, die nicht glossig-prall ist. Dafür hinterlassen die matten Lipbutters nach dem Abschminken keine Wüstenlandschaft. Ich würde zwar nicht sagen, dass sie großartig pflegen, aber sie trocknen auch nicht sonderlich aus. Ich habe die Farben jetzt einige Tage hintereinander getragen und hatte keine Probleme mit besonders rauen Lippen. Abends wie gewohnt ne ordentliche Portion Pflege auftragen, eventuell peelen und am nächsten Morgen kann der matte Spaß weitergehen.



Tragebilder Cheeky Girl // rechts oben: frisch aufgetragen // links unten: nach ca. einer halben Stunde // rechts unten: nach ca. 7 Stunden ohne Nachziehen



Haltbarkeit

Die Ausdauer dieser Stifte ist wirklich enorm, ich hatte sie in den letzten Tagen teilweise sechs Stunden oder länger ohne Auffrischen auf den Lippen und die Farbe wird zwar etwas blasser und auch trockener, bleibt aber relativ gleichmäßig zu sehen. Und das trotz Nahrungsaufnahme (wobei sie, wie immer bei Lippenstiften, fettiges Essen weniger gut verkraften)! Mir ist das fast schon ein bisschen zu krass, von Vivid Divine hatte ich nach sorgfältiger Abschminkbemühung am nächsten Morgen immer noch einen sehr sichtbaren Stain und die Hinterlassenschaften von Cheeky Girl sind etwas moderater, aber auch definitiv vorhanden.

Fazit

Ich mag die neuen matten Lipbutters insbesondere aufgrund ihres leichten Tragegefühls und der enormen Haltbarkeit (und das sogar ohne großartig auszulaufen!). Man sollte jedoch vor allem Vivid Divine nicht unbedingt tragen, wenn man weiß, dass man am nächsten Tag eher dezent auftreten muss, da der Stain wirklich hartnäckig zurückbleibt. Ich hoffe wirklich, dass Astor die Farbrange noch etwas weiter ausbaut, wobei das ja bereits bei der ebenfalls nur vier Farben umfassenden Ultra Vibrant-Variante ausblieb. Man muss allerdings sagen, dass die vier matten Farben nicht so austauschbar sind wie ich erwartet hätte und mein Favorit in der Reihe ist definitiv das Cheeky Girl!

Wie gefallen euch die Farben? Konntet ihr an der Aktion vorbeigehen?

So long,



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Heute in der Wendy: Die Maybelline Lash Sensational Mascara

Guten Tag die Damen,

Mit Reviews tu ich mich bisher irgendwie schwer, was glaube ich auch daran liegt, dass ich kein besonders großer Liebhaber der Produktfotografie bin und so manche Bilderflut in der Regel überscrolle (tut mir leid an Euch alle, die sich unglaublich viel Mühe mit den Produktbildern geben. Ich weiß aber, dass es viele Fans dieser Bilder gibt, also weitermachen!). Gut, genug Off Topic, heut geht's um Mascara! Die neue Maybellinetusche namens Lash Sensational war ja bereits auf allen Blogs zu sehen (auch so ein Grund, weshalb ich mich bisher nicht dazu entschließen konnte, irgendwas zu reviewen) und da die Ergebnisse so ziemlich an jedem Auge toll aussahen, habe ich mich dazu verleiten lassen, sie zu kaufen. 



Der Vollständigkeit wegen natürlich trotzdem der Versuch eines Produktbildes. Wieso hat diesen Blumentopf eigentlich gefühlt jede Bloggerin?

Die Ausgangslage


Meine Wimpern sind unspektakulär: Weder besonders lang, noch besonders dicht oder geschwungen. Ich möchte also einmal das Komplettpaket bitte, und das auch noch in besonders wischfest! Bisher scheiterte jede Mascara an meinen Ansprüchen. Da ich keine 'Stamm-Mascara' habe hat die Tusche von Maybelline schon mal einen kleinen Vorteil, denn sie muss sich nicht gegen einen Favoriten behaupten. Mit meinem letzten Testobjekt, der Lash Princess von Essence, war ich jedenfalls nicht besonders zufrieden. Sie machte, dass meine Wimpern verklebt und einfach seltsam aussahen. Und die Lash Sensational?


Oben: Ohne Mascara // Unten: Mit bisheriger Mascara (Essence Lash Princess)

 

Das Bürstchen


Das Silikonbürstchen ist - wir haben es bereits überall gelesen - gebogen und hat an der Innenseite wesentlich kürzere Borsten als an der Außenseite. Man soll nun zunächst mit der Innenseite tuschen und danach mit den langen Borsten der Aussenseite nachtuschen, um den vollen Effekt zu erhalten. 




 

Die Textur

 

Das Bürstchen mag ich gerne, es ist unkompliziert und nicht zu groß. Die Textur finde ich allerdings schwierig, sie ist - zumindest zu Beginn - relativ flüssig. Ich besitze sie erst seit zwei Wochen und kann noch nicht sagen, ob das so bleibt oder die Tusche noch ein wenig eindickt. Aber eigentlich finde ich, dass eine Tusche, gerade wenn sie wie diese hier nicht spottbillig ist, nicht erst nach einigen Wochen der 'Reifung' vernünftig nutzbar sein sollte. Schließlich sind Mascaras meist auch nur drei bis sechs Monate haltbar, aber gut...weiter im Text: Die Tusche ist also recht flüssig und für meinen Geschmack befindet sich nach Aufschrauben des Röhrchens viel zu viel Produkt am Bürstchen. Ohne es exzessiv und geduldig an einem Kosmetiktuch abzuwischen, wird das Ergebnis an mir einfach nicht gut. 



Das Ergebnis

 

Habe ich das Bürstchen nun also exzessiv und geduldig vom Mascaraüberschuss befreit, erreiche ich mit der oben erwähnten Methode ein sehr schönes Ergebnis. Meine Wimpern sind in der Tat sichtbar, während sie mit anderen Tuschen häufig von meinem Schlupflid 'gefressen' werden. Das Volumen könnte etwas...voluminöser...sein, allerdings trage ich die Lash Sensational am liebsten in nur einer Schicht auf, da ich das Resultat, das eine zweite Schicht an mir liefert, weniger gelungen finde.
Sehr überrascht war ich davon, dass die Mascara meinen (mittels Wimpernzange hergestellten) Schwung richtig gut hält, denn auch hier habe ich das Problem, dass andere Produkte schnell schwächeln und meine Wimpern nach kurzer Zeit wieder nach unten fallen. Auch an der Haltbarkeit hab ich nichts auszusetzen, keine Krümel und Pandaaugen, obwohl ich häufig Augentropfen benutzen muss. Ich habe mehrfach von Problemen beim Abschminken gelesen, was ich so nicht bestätigen kann. Ich bekomme sie recht unkompliziert mit meinem Damit-Kratz-Ich-Mir-ALLES-Vom-Gesicht-Waschgel von den Augen.

Oben: Eine Schicht Lash Sensational // Unten: Zwei Schichten derselben (Fotos entstanden an verschiedenen Tagen)


Ist sie nun sensationell?

 

Man merkt es sicher...ich bin zwiegespalten und nicht ganz so begeistert wie viele andere Mädels. Lautet die Frage, ob die Lash Sensational besser ist als meine letzte Tusche (wir erinnern uns, Lash Princess), ist die Antwort absolut ja! Ob ich sie mir nachkaufen werde, weiß ich allerdings nocht nicht so genau, da ich den Preis in Anbetracht der Tatsache, dass ich so viel Produkt sinnlos in Kosmetiktücher verbrate, für ein Drogerieprodukt grenzwertig finde. Von der Länge und dem gehaltenen Wimpernzangen-Schwung bin ich sehr angetan, sie könnte allerdings etwas mehr Volumen zaubern. Die Sache mit dem Nachkauf entscheidet sich im Zweifel, wenn ich weiß, inwiefern sich die Textur verändert und wie lange ein Röhrchen trotz ausgelassener Produktverschwenderei hält.

9,5ml Mascara kosten in der Drogerie knappe 10 Euro.
 

Seid ihr nach den zahlreichen positiven Berichten auch schwach geworden?

So long, 

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FOTD mit dem Maybelline Color Tattoo 'Fuchsia Forever'

Guten Tag die Damen,

gefühlte Monate habe ich fast ausschließlich Brauntöne auf meinen Lidern getragen. Da nun der Frühling naht und mir in einem Outlet ein einsames, eigentlich nicht in Deutschland erschienenes Color  Tattoo in die Hände fiel, habe ich Lust auf Farbe - ihr hoffentlich auch!?



Wer errät meine Lieblingsfarbe, hä?


Bei Fuchsia Forever handelt es sich um einen schimmernden, kühlen Ton, der irgendwo zwischen Pink und Violett anzusiedeln ist (Nomen est Omen, was?). In der Verarbeitung ist der Cremelidschatten nicht ganz so easy: Wie man im Swatch besonders gut sehen kann, neigt er dazu, fleckig zu werden. Das gilt insbesondere für den Auftrag mit dem Finger, mittels Applikatorschwämmchen auf das Lid gedrückt und leicht verwischt, funktioniert es etwas besser, wird aber dennoch schnell etwas ungleichmäßig. Die Haltbarkeit ist okay, am Ende des Tages sammelt sich bei mir trotz Base die Farbe ein wenig in der Lidfalte an - das Problem habe ich aber mit den meisten cremigen Produkten.



Neben der Ungleichmäßigkeit schön zu sehen: Der rötlich-pinke Einschlag bei dünnem Auftrag.


Ganz unbedingt wollte ich Fuchsia Forever mit Grün kombinieren, weil es eine Kombination ist, die vielleicht nicht so naheliegend erscheint. Ich darf also den zweiten Protagonisten des Tages vorstellen: Ben Nyes Shamrock, ein mittleres Grün mit Gelbeinschlag und mattem Finish. Diesen habe ich auf das bewegliche Lid aufgetragen, großzügig verblendet und ebenfalls auf das untere Lid gegeben. Mit dem Color Tattoo habe ich anschließend mein bewegliches Lid aufgefüllt. Herausgekommen ist eine Art Cut-Crease, die an sich nicht besonders toll aussieht, da man den harten Übergang zwischen Fuchsia und Grün aber nur sehen würde, wenn ich die Augen geschlossen habe (ich blinzle heute also einfach besonders schnell!) und ich faul bin, habe ich zwischen den Farben einfach nix geblendet. Bei offenem Auge finde ich die Farbzusammenstellung allerdings ganz hübsch, vor allem finde ich die Farbveränderung spannend, die Forever Fuchsia auf der grünen Basis vollzieht. Denn auf Shamrock aufgetragen kommt das Color Tattoo dunkler und weniger pinkstichig heraus.



Leider kommt Shamrock auf den Bildern lascher raus als er eigentlich ist, nämlich nicht nur ein Hauch Grün.


Dazu bleibe ich auf den Wangen und Lippen zurückhaltend: Etwas Naked 2 aus der Naked Basics als Kontur, Floral Ornartment aus der Viennart-LE von Catrice (da ich es aber einfach nicht hinbekomme, dass man auf Bildern Blush sieht, ist das irgendwie auch egal...) und auf den Lippen die Astor Lip Butter in Hug me. Offen bleibt damit nur noch die Frage, weshalb meine Haut auf den Bildern viel schlimmer aussieht als im Spiegel.



Das gesamte Ensemble.


Abschließend noch ein weiteres Make up, in das ich Fuchsia Forever eingebaut habe, diesmal solo und nur über der Lidfalte mit etwas C'mon Chameleon abgedunkelt. Das Bild ist zwar etwas krisselig, aber man sieht glaube ich ganz gut, dass hier die Farbe eher ins Pinke geht (und ebenfalls, dass ein gleichmäßiger, farbintensiver Auftrag nicht so geklappt hat). Dazu trug ich auf den Lippen übrigens den Wet'n'Wild Megalast Lipstick in Mauve outta here, was ich als sehr nett zu Fuchsia Forever passend empfand.



Fuchsia Forever ziemlich pur und leicht fleckig. Auf den Wangen glaaaube ich Rockateur.



 So, wer ist jetzt noch in Frühlingsstimmung? So long,



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